Marion Siefert. Maske. Ergebnisse des Celia Holtzer Stipendiums

Datum: 
Dienstag, 11. Februar 2020 ( ) bis Sonntag, 29. März 2020 ( )


Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst konnte im September 2019 erstmals das Celia Holtzer Stipendium vergeben, dessen Mittel aus einer Erbschaft von Jeanne Sybill Wallman Holtzer (Philadelphia, USA) stammen. Das Stipendium wird an begabte Schüler*innen der Staatlichen Zeichenakademie vergeben und erinnert an die früh verstorbene Tochter Celia Holtzer (1957–2003), die im Jahre 1989 selbst kurzzeitig Schülerin der Hanauer Zeichenakademie war.

Eine fachkundige Jury wählte die Akademieschülerin Marion Siefert zur Stipendiatin aus. Die Schülerin erhielt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro. Das Geld ermöglichte es Marion Siefert, sich im Rahmen eines Gastsemesters an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau einem persönlichen Gestaltungsprojekt zu widmen.

Die ausgebildete Goldschmiedin ist dem Thema „Maske“ nachgegangen das sie bereits zu ihrer Abschlussarbeit inspiriert hat - einem aus Metall getriebenen Kettenanhänger in Maskenform.

Mit den unterschiedlichsten gestalterischen und handwerklichen Mitteln hat sie das Thema erneut aufgegriffen und aus der Figuration in die Abstraktion überführt. Marion Siefert nutzte unterschiedliche Medien zur Anfertigung ihrer immer weiter abstrahierten Maskendarstellungen. Neben dem klassischen Metall auch Wolle und Kunststoff.

Präsentiert werden die Ergebnisse in einer Vitrine im neu gestalteten Eingangsfoyer des Deutschen Goldschmiedehauses. Die ausgestellten Arbeiten - Kunststoff-modelle, Stickarbeiten, gegossene Objekte oder Hohlformen aus Metall - sind während der Zeit des Stipendiums von Marion Siefert entstanden und zeigen die intensive Suche der Schülerin nach neuen Ausdrucksformen im Schmuck. Die Objekte dokumentieren außerdem die Arbeitsfortschritte der Goldschmiedin während ihres Gastsemesters sowie ihren Mut zum Experiment.