Fe. Stahlpreis 2020 - 6. Internationaler Stahlschmuck Wettbewerb

Datum: 
Donnerstag, 2. Juli 2020 ( ) bis Donnerstag, 17. September 2020 ( )
Maria Konschake. Brosche 'memoria A.I.', Stahl gegossen, Silber. Foto: Adrian Jaffe


Der Internationale Stahlschmuckwettbewerb hat inzwischen eine lange Tradition, das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau war von Anfang an als Ausstellungspartner dabei.
Alle Wettbewerbe sind Kooperationsprojekte zwischen ausgewählten Ausbildungsstätten, eingeladenen Künstlern und Künstlerinnen und dem Kolloquium Nordrhein-Westfalen.

Der durch den gemeinnützigen Verein Kolloquium Nordrhein-Westfalen initiierte 6. Internationale Stahlschmuck Wettbewerb war offen für Studierende der Fakultät der Hochschule Wismar (www.fg.hs-wismar.de) und ihrer Partnerhochschulen PXL-MAD School of Arts, Hasselt (Belgien, www.pxl-mad.be) und Saimaa University of Applied Sciences, Fine Arts, Imatra (Finnland, www.saimia.fi). Ausgelobt wurde der Wettbewerb federführend durch Prof. Andrea Wippermann, Professorin für Entwerfen, Schmuckdesign sowie Entwurfsgrundlagen an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, und Jutta Vondran, Projektmanagerin des Vereins Kolloquium Nordrhein-Westfalen.

Gebogen, gezogen, geschmiedet oder auch gewalzt sind die studentischen Wettbewerbsarbeiten zum Thema Schmuck, Gerät oder Kleinplastik aus Stahl, Edelstahl Titan und ergänzenden Materialien. Mit Stahl können verblüffend leichte und dennoch stabile Formen entstehen, besonders interessant ist die Miteinbeziehung der Material-Korrosion bereits beim Entwurf.

Aus den 26 studentischen Wettbewerbseinreichungen hat die Jury – Prof.em. Georg Dobler, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim; Cornelie Holzach, Leiterin Schmuckmuseum Pforzheim; Prof.em. Dorothea Prühl, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle; Jutta Vondran, Projektmanagerin Kolloquium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Dr. Christianne Weber-Stöber, Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. / Leiterin Deutsches Goldschmiedehaus Hanau – vier Preisträger*innen ausgewählt: Aniko Barka, Hochschule Wismar, Broschen „Narben“ / Sandro Kesterke, Hochschule Wismar, Besteck „low – food“ / Centaine Wekking, PXL-MAD School of Arts, Hasselt, Armreifen „Living Organism“ / Jolien Hulsmans, PXL-MAD School of Arts, Hasselt, Objekt „Fading memories“.

Neben den eingereichten Arbeiten zeigt die Ausstellung auch Arbeiten von international etablierten Künstlern*innen als Lehrende und Absolventen der genannten Hochschulen, wie David Huycke, Andrea Wippermann, Helmut Senf und Dorothea Prühl. Insgesamt sind mehr als 100 Schmuckstücke, kleines Gerät und Objekte zu sehen, die den spannungsvollen Umgang mit Stahl zeigen.