Nach historischem Vorbild: die Zeremonialwaffe Flamberge

Datum: 
Dienstag, 1. September 2026 - 0:00 bis Sonntag, 18. Oktober 2026 - 23:45

 

Im Rahmen des Celia Holtzer Stipendiums 2025 fertigte Kai Heck eine Flamberge, eine Zeremonialwaffe nach historischem Vorbild. Diese Waffen dienten seit dem 14. Jahrhundert vor allem der Repräsentation an Fürstenhöfen. Die Flamberge zeichnet sich durch ihre gewellte Klingenform aus. Heck schmiedete diese aus dem Flachstahl einer Blattfeder. Der Knauf, die Parierstange und die Griffstücke wurden im klassischen Sandgussverfahren aus Bronze gegossen. Der hölzerne Griff aus zwei Elementen ist gedrechselt und anschließend per Hand in Form gefeilt. Die für die Herstellung dieser Flamberge benötigten Techniken erprobte Heck erstmalig während seines Stipendiums.

2025 wurde Kai Heck (*2000 in Mainz) für dieses Projektvorhaben mit dem Celia Holtzer Stipendium ausgezeichnet. Das Celia Holtzer Stipendium wird jährlich von der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. an zwei Absolvent*innen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau im Andenken an Celia Holtzer (1957-2003) vergeben, die 1989 selbst dort Schülerin war. Es ist eine Stiftung ihrer Eltern Jeanne Sybill Wallman Holtzer und Dr. Howard Holtzer.

Artist Talk mit Kai Heck am Montag, dem 21. September um 14.30 Uhr
Eintritt frei